Das Modul wird gemäß Zeichnung zwischen der Lade-Stromquelle (Ladegerät, Solarpanel) und dem zu ladenden Akku geschaltet. Die Eingangsspannung des Moduls muß ca. 16...20V= betragen. Normale Solarpanels 12V haben im Normalfall eine Leerlaufspannung von über 17V und können direkt angeschlossen werden. Ladestrom und Ladespannung stellen sich automatisch ein. Das Modul ist außerdem rückstromfest, das heißt, daß der Akku nicht über das Modul rückwärts entladen werden kann, wenn das Solarpanel keine Spannung mehr liefert (bei Nacht). Im Normalfall wird der Akku bei Wochenendhäusern, Alarmanlagen usw. mit einem Ladegerät betrieben. Das Modul benötigt Gleichspannung. Das Ladegerät muß daher aus einem 13,8...15V Trafo (ca. 1,5A oder stärker), einem Brückengleichrichter und einem Siebelko 2200µF 25V bestehen (siehe Schaltbild). Einfache, handelsübliche 12V Auto-Akkuladegeräte haben in der Regel einen Trafo (13,8V) mit Gleichrichter eingebaut, hier muß nur noch parallel zum Ausgang des Ladegerätes der Elko 2200µF 25V angeschlossen werden, dann kann auch dieses Ladegerät an dem Modul angeschlossen werden. Dadurch, daß der Elko angeschlossen wird, erhöht sich die Ladespannung auf ca. 16...18V und kann direkt an das Lademodul angeschlossen werden. Mit diesem Modul kann der Akku ständig am Ladegerät bleiben, wird überwacht und bei Bedarf nachgeladen. Sie haben so immer einen vollen Akku zur Verfügung. Es können 12V Autoakkus ab einer Größe von 17 Ah oder größer angeschlossen werden. NC-Akkus dürfen nur angeschlossen werden, wenn diese für den maximalen Ladestrom von ca. 1,5A geeignet sind. Das Modul lädt nach, wenn die Akkuspannung unter 13,8...14,2V ist und schaltet über dieser Spannung den Ladestrom ab. Bitte achten Sie bei der Montage darauf, daß das Modul an einer gut belüfteten Stelle eingebaut wird, weil es sich im Betrieb erwärmen kann.
Eingangsspannung: 16...20V= (Solarpanel oder Netzgerät) Ausgang: geregelt zum Laden eines 12V Akkus auf max. 13,8...14,2V Ausgangsstrom: je nach Ladezustand des Akkus 0...1,5A Maße: ca. 71 x 46 x 20 mm
Sicherheitshinweise für K E M O - ModuleDiese Sicherheitshinweise müssen vor Anschluß des Moduls gelesen werden! Für Personen unter 14 Jahren verboten (er hat keine CE Abnahme als Kinderspielzeug)! KEMO Module sind nach DIN EN 60065 gefertigt und halten die Sicherheitsanforderungen fertigungsseitig ein. Alle für die Fertigmontage benötigten Sicherheitselemente sind in der Montageanweisung aufgeführt und dürfen aus sicherheitstechnischen Gründen nicht ausgelassen werden. Den Einbau und die Inbetriebnahme dürfen nur autorisierte Personen vornehmen, die auch die Haftung für eventuelle Schäden übernehmen. Zu beachten sind die Montagehinweise, die der Hersteller zum Komplettieren der Geräte mitliefert. Alle Sicherheitseinrichtungen sind für den dauerhaften Betrieb einzurichten und dürfen zur eigenen Sicherheit nicht unbeachtet gelassen werden, sowie die Bedienungshinweise in der Bedienungsanleitung. Das Modul darf keinen zu hohen Temperaturen (über 50 º C) und Feuchtigkeit ausgesetzt werden. In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaft für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten. Das Modul kann sich, je nach Belastung, während des Betriebes erwärmen. Es sollte daher so eingebaut werden, daß es gut belüftet wird. In Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten ist das Betreiben dieser Module durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen. Plazieren Sie dieses Modul und die Zuleitungen niemals in der Nähe von brennbaren bzw. leicht entzündlichen Materialien (z.B. Vorhänge). Bei allen Modulen, die mit einer höheren Spannung als 25V in Berührung kommen, müssen die VDE-Sicherheitsbestimmungen beachtet werden! Der Einbau bzw. die Inbetriebnahme darf nur durch eine fachkundige Person erfolgen! Zu den wichtigsten Sicherheitsbestimmungen gehören: Berührungsschutz für alle metallischen Teile, die über 25V Spannung führen können. Zugentlastungen an allen Kabeln! Im Falle eines Defekts können Bauteile oder das Modul platzen! Das Modul bzw. die Platine muß so eingebaut werden, daß in diesem Fall und auch im Brandfall kein Schaden entstehen kann (Einbau in geerdete Metallschränke oder geerdete Metallgehäuse und Vorschalten von Sicherungen).
Bestimmungsgemäße Verwendung: Überwachende Ladung von 12V Autoakkus (> 17 Ah) oder anderen 12V Akkus, die mit Ladeströmen bis max. 1,5A und einer Spitzenspannung von 14,2V geladen werden dürfen.